Über das Werk des Architekten Josef Lackner – Zwölf Thesen und eine Annäherung

2026

«Sollten Sie der Architektur begegnen, lassen Sie sie grüßen …»

Josef Lackners vielschichtige Bauten, entstanden aus dem Zusammenspiel von Komposition, Mass und Fügung

 

Josef Lackner (1931–2000) zählt zu den einflussreichsten Architekten
Österreichs im 20. Jahrhundert. Ein Schüler von Clemens Holzmeister an
der Akademie der Bildenden Künste in Wien, führte er ab 1961 sein
eigenes Atelier in Innsbruck und lehrte ab 1979 als Professor für
Entwerfen an der Fakultät für Bauingenieurwesen und Architektur der
Universität Innsbruck. Lackners Anspruch an die Architektur war von
einer kompromisslosen, konsequenten Haltung geprägt. Viele seiner Bauten
können als Stellungnahme innerhalb der Disziplin gelesen werden – als
grundsätzliche Aussagen zur gestellten Bauaufgabe und Raum gewordene
Konzepte.

Dieses Buch nähert sich dem ausserordentlichen Werk Josef Lackners
aus einer umgekehrten tektonischen Logik: vom Ganzen zu den einzelnen
Teilen. Anhand zahlreicher Zeichnungen, Pläne und detaillierter Analysen
macht es sichtbar, wie Komposition, Mass und Fügung eine Architektur
von besonderer Vielschichtigkeit und räumlicher Tiefe entstehen lassen.
Es verdeutlicht, dass Architektur nicht isoliert entsteht, sondern aus
dem Zusammenspiel ihrer Elemente, Materialien und konstruktiven
Strukturen hervorgeht

Herausgegeben von Kathrin Aste, Teresa Stillebacher

2026

Broschiert

258 Seiten, 129 farbige und 212 s/w-Abbildungen

24.5 x 24.5 cm
ISBN 978-3-03860-492-1
 
 
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