VU Künstlerische Gestaltung
Gruppe 0 HUBERT KOSTNER
Mut zur Veränderung
Wir erforschen Architektur als kreativen Prozess: durch Beobachten, Experimentieren, Hinterfragen und praktisches Arbeiten. Aus einer traditionellen Holzschnitzerei entsteht durch gezielte Eingriffe ein neues, eigenständiges Unikat. Mit Bandsäge und Hobelmaschine wird die ursprüngliche Form reduziert, verändert und neu interpretiert.
Jeder Schnitt verändert nicht nur die Skulptur, sondern eröffnet neue Möglichkeiten für Oberfläche, Proportion und Wahrnehmung. Aus dem bearbeiteten Holz entsteht ein Objekt zwischen Tradition und Gegenwart – vertraut und zugleich überraschend neu.
Für dieses Unikat wird ein individueller Sockel entwickelt und ein Raum konzipiert, der die Skulptur aufnimmt und mit ihr in einen Dialog tritt. So wird aus dem Objekt ein architektonisches Experiment: ein Zusammenspiel von Material, Körper, Raum und Atmosphäre.
Diese VU lädt dazu ein, eigene Ideen zu entwickeln, Materialien unmittelbar zu erfahren und individuelle Lösungen zu finden. Es geht um den Mut zur Veränderung: Bestehendes neu denken, gezielt eingreifen und aus dem Vorgefundenen neue Räume und Perspektiven schaffen.
Freitag 09.10.2026 Einführung
Freitag 30.10.2026 11-18 Uhr
Freitag 13.11.2026 11-18 Uhr
Freitag 11.12.2026 11-18 Uhr
Freitag 18.12.2026 Excursion Atelierhaus Kostner, Icaro Hotel (Südtirol)
plus 2-3 Termine im Januar (Austellung)
—————————————————–
Gruppe 1 MICHAEL FLIRI
BECOMING OTHER
Im Zentrum des Kurses steht die Maske als Ausgangspunkt für die Verwandlung und Erweiterung der eigenen Person.
Sie wird nicht nur als etwas verstanden, hinter dem man sich verbirgt, sondern als Werkzeug der Veränderung und als Möglichkeitsraum, durch den sich der eigene Körper und seine Beziehung zur Welt neu denken lassen.
Gesicht und Körper werden zum Experimentierfeld.
Kunsthistorische und zeitgenössische Referenzen öffnen einen vielfältigen Fundus: von Oskar Schlemmers „Triadischem Ballett“ über Walter Pichlers „TV-Helm“, Rebecca Horns poetischen Körpererweiterungen bis zu Lucy McRae.
Daraus entsteht ein Labor der Transformation, in dem konzeptuelles Denken und handwerkliche Umsetzung Hand in Hand gehen. Die Wahl der Materialien kennt bewusst keine Grenzen. Entscheidend ist, wie konsequent Idee, Material und Körper zusammenfinden.
Zum Abschluss des Semesters werden die Arbeiten in einer gemeinsamen Ausstellung präsentiert und performativ aktiviert. Aus den individuellen Experimenten entsteht eine gemeinsame künstlerische Erfahrung.
Freitag 09.10.2026 Einführung
Freitag 23.10.2026 12-17 Uhr
Freitag 06.11.2026 Exkursion Museum der Völker, Schwaz
Freitag 04.12.2026 12-17 Uhr
Freitag 18.12.2026 12-17 Uhr
Freitag 08.01.2026 12-17 Uhr
plus 2-3 Termine im Januar (Austellung)
—————————————————–
Anwesenheit an den Workshoptagen ist absolut notwendig.
Bildrechte: links: Karin Schmuck; rechts: Rafael Kreuz


