SORTIERT NACH[mehrfache Wahl möglich]

Kunstlandschaften

 

NOISES

Die Vermessung der Welt betreiben wir akribisch, und schauen genau hin - wir scannen, skizzieren, reissen auf. Gibt es den Ort den wir suchen denn überhaupt? Die Kunstlandschaft wird abgetastet, Operationen werden dekodiert - es werden Verbindungen hergestellt zwischen dem Innen und dem Aussen - wo hört die Landschaft auf und fängt die Kunst jetzt an? Von der Oberfläche zur Masse, von der Haut zum Körper - wir verstehen Landschaft als komplexes Konstrukt geformt aus Prozessen und der ständigen Veränderung ausgesetzt. Wo sind die Übergänge zwischen den Zuständen, wo stülpt sich das unten nach oben, wird das Reale zum Fiktiven.

Wenn Landschaft sich der Kunst zu Füssen legt und der Horizont zu flirren beginnt, das Künstliche und Natürliche nicht klar abgegrenzt ist sondern als neue Disziplin sich selbst erfindet - da fangen wir an - Was ist sie nun die neue Kunstlandschaft?

 

Bild: Benjamin Zanon

Lehrende:

Teresa Stillebacher

Semester:

SS 2018

Termin[e]:

16.03.2018, 10.00h