SORTIERT NACH[mehrfache Wahl möglich]

Künstlerisches Gestalten (E2)

 

UnHEIM-lich

Das Heim als Spannungsfeld zwischen äußerer Welt und Individuum.

 

Sigmund Freud „Das UNHEIMLICHE“: 

„Heimlich, heimelig, traut, traulich; das Wohlgefühl stiller Befriedigung, behaglicher Ruhe und sichern Schutzes, wie das umschlossene wohnliche Haus erregend.“ Wird aber das Heimische und Altbekannte gestört, plötzlich fremd, das wohnliche Haus verloren, tritt das Unheimliche ein und kreiert einen Zustand der psychischen Unsicherheit und Ortlosigkeit.

Was entsteht, wenn sich zeitgenössische Künstler sich diesem Thema annehmen und „Unheime“ entstehen lassen, die an der Schutzschicht zwischen öffentlich und privat, von Innen und Außen, kratzen?

 

Eine Reise durch:

- „Haus u r“ von Gregor Schneider

-„Office Baroque“ von Gordon Matta-Clark

-„House“ von Rachel Whiteread

-„Narrow House“ - „Fat House“ von Erwin Wurm

-„Living Cells“ von Absalon

-“A-Z Escape Vehicles“ von Andrea Zittel

-„BarRectum“ von Atelier van Lieshout

-„Quiver of Arrows“ von Mike Nelson

-„Piccadilly Community Centre“ von Christoph Büchel 

-„Room with My Soul Left Out, Room That Does Not Care“ von Bruce Nauman

 

Die einzelnen Analysen sollen am Ende des Semesters ein Ausstellungsniveau erreichen. Die Arbeiten werden von den Studierenden vor der gesamten Gruppe präsentiert und dann in zusammengefasster Form abgegeben.

Eine Ausstellung der Arbeiten Mitte/Ende Januar 2018 ist möglich.

Lehrende:

Michael Fliri

Semester:

WS 17-18

Termin[e]:

11.10.2017, 10.00h bis 16.00h
25.10.2017, 10.00h bis 16.00h
08.11.2017, 10.00h bis 16.00h
29.11.2017, 10.00h bis 16.00h
13.12.2017, 10.00h bis 16.00h
10.01.2018, 10.00h bis 16.00h
24.01.2018, 10.00h bis 16.00h